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Die Kandidaten durch die Internetbrille betrachtet

(13.09.2017) Heute wollen wir uns einmal etwas genauer ansehen, wie sich die Kandidaten denn inhaltlich und formal im Internet präsentieren. Dabei beschränken wir uns der Einfachheit halber auf die Homepage (sofern vorhanden) und die Facebookseite des jeweiligen Kandidaten, denn hier wollen sie uns ja schließlich gezielt ansprechen. Die Dame zuerst:


Catrin Hils
Bedauerlicherweise gibt es hier nichts zu analysieren. Eine für die Bürgermeisterwahl erstellte Homepage gibt es scheinbar nicht, bei Facebook existiert nur eine private Seite. Bezüglich Selbstvermarktung und Kommunikation mit dem modern orientierten Wahlvolk besteht also Nachholbedarf. Wenn man das auf die Anforderungen eines Bürgermeisteramtes überträgt ... warten wir die Kandidatenvorstellung am 21.09. ab. Vielleicht schenkt sie uns auch noch einen gedruckten Flyer in unseren Briefkasten?


Michael Jojade
Laut eigener Aussage im Schwabo hat Herr Jojade seinen Entschluss zur Kandidatur "bereits früher" gefasst, "aus strategischen Gründen habe er sich jedoch für die späte Bewerbung entschlossen" (eigentlich müsste das "entschieden" heißen, aber die hiesige Presse nimmt's manchmal nicht so genau). Es wäre demnach genug Zeit geblieben, sich eine Homepage zu erstellen oder erstellen zu lassen und in Facebook mit Inhalten zu glänzen. Schade um die verpasste Chance, die Konkurrenz ist da teilweise weiter. Immerhin kennt er den Unterschied zwischen einer privaten Facebookseite und einer Fanpage, letztere scheint nagelneu und lässt darauf schließen, dass zukünftig mehr Inhalt kommen wird. Sein Profilbild in Form eines angedeuteten Wahlplakats ist grundsätzlich nicht schlecht, die Farbgebung erinnert aber etwas an die Plakate der AfD. Absicht oder Zufall, wir wissen es nicht. Die Haare sind etwas wild auf seinem Haupt verstreut, das verleiht einen Hauch von Abenteuerlust. Dem widersprechen die Falten auf seiner Stirn. Er mag dazu stehen, ein wenig Retusche hätte ihm mehr Jugendlichkeit verliehen. Der Blick fokussiert und geradlinig, der Ansatz eines Lächelns wäre vorteilhaft gewesen. Ansonsten gibt er seine Handynummer preis. Da kann man gerne anrufen und seine Ziele erfragen. Im Internet steht bislang nichts davon. Aber das kann ja noch kommen. In einem Beitrag weist er auf den Artikel im Schwabo hin, verbunden mit der Aufforderung "Und bitte immer schön Liken". Er hätte teilen statt liken schreiben müssen, offensichtlich hat er das Marketingpotenzial von Facebook nicht verinnerlicht. In besagtem Artikel nennt er als eines seiner Ziele übrigens, mehr Familien anzusiedeln. Was liegt näher, wenn man in der Immobilienbranche tätig ist?


Mark Prielipp
Frühzeitig hat er sich einen Auftritt erstellen lassen, sogar von einer Agentur. Fauxpas am Rande: anstatt eine Firma im Zielgebiet zu beauftragen, wandert der Job Richtung Oberschwaben. Das gibt Abzüge ...

Auf den meisten Seiten prangt oben ein Bild, wie der Kandidat seine Bewerbung medienwirksam dem Rathausbriefkasten anvertraut. Leider wirft die bauliche Infrastruktur etwas zu viel Schatten auf sein Gesicht, sein weißes Hemd mit hellem Sakko lässt ihn nicht aus dem grauweißen Hintergrund hervortreten, außerdem nimmt er auf dem Bild deutlich zu wenig Raum ein. Grünes Plakat, Schild, Lampe, Überwachungskamera, Regenrinne und Stützbalken lenken zu stark ab, das "RATHAUS" ist abgeschnitten und die Fassade verläuft schief. Der Fotograf wollte zu viel, ist halt irgendwie schief gegangen. Das Querformat macht's einem aber auch nicht leicht ...

Kommen wir lieber auf den Inhalt zu sprechen: Zunächst mal wird der geneigte Leser "Willkommen" geheißen. Ein kurzer, aber prägnanter Einführungstext, damit man gleich weiß, was Sache ist. Politisch korrekt adressiert an die Einwohner aller Teilgemeinden, mit allem anderen schafft man sich potenzielle Feinde. Das wusste auch schon der Peter. Dazu ein kleiner Seitenhieb auf den Vorgänger zum Durchhaltevermögen. Kann man daraus schließen, dass der Herr Prielipp keine Ambitionen auf Größeres hat und bis zur Pensionierung Provinzbürgermeister bleiben will? Nicht doch! Verlässlichkeit heißt die Devise.

Gehen wir weiter zu "Pressemitteilung". Als Autor gibt sich seine eigene Werbeagentur zu erkennen, die Mitteilung selbst ist eine Mischung aus Zitaten in ich-Form und Berichterstattung in der dritten Person, letztere im Konjunktiv gehalten. So machen das auch die großen Firmen und Politiker. Inhaltlich ganz nett und informativ, vielleicht durch die Form etwas dick aufgetragen. Dazu Schmeicheleien wie "Epfendorf sei eine attraktive, landschaftlich schön gelegene Gemeinde mit einer guten Infrastruktur, einem vielfältigen und lebendigen Vereinsleben, liebenswerten Menschen und großen Perspektiven". Man stellt sich zwangsläufig die Frage, weshalb "sei" und nicht "ist", aber nun gut, das ist dem Format geschuldet. Generell haben Pressemitteilungen ja immer etwas Sperriges, eine direkte Ansprache wäre vielleicht persönlicher gewesen, aber die gibt's ja bereits auf der Willkommen-Seite. Also Schwamm drüber, der Mann kann auch formal und kennt sich im Bereich der (amtlichen) Verlautbarungen aus (oder kennt wenigstens jemanden, der sich auskennt).

Dann kommt "Über mich", schließlich will man ja genauer wissen, wen man da potenziell wählt. Abweichend vom Standardbild sehen wir Herrn Prielipp zusammen mit seiner Frau. Insgesamt sehr sympathisch und ordentlich in Schale geworfen. Auf den ersten Blick reicht das, auf den zweiten stellt man fest, dass hier deutlich mehr drin gewesen wäre. Glanzstellen im Gesicht, dazu rote, zum Teil fleckige Haut, langweiliger Hintergrund (der immerhin nicht ablenkt). Retusche kostet halt Zeit. Aber kommen wir zum Wichtigen, dem Lebenslauf: vollständig, ohne Lücken, immer fleißig und strebsam. Nach der Lehre den Fachhochschulabschluss gemacht, dann den Dipl.-Ing., anschließend den Master draufgesattelt. Nicht der einfachste Weg, Beharrlichkeit und Zielstrebigkeit lassen grüßen. Kann man sicher auch als Bürgermeister gut brauchen. Respekt an dieser Stelle. Dazu engagiertes Mitglied der CDU, das wird ihm in diesem Teil der Republik nicht schaden.

Der Mann hat natürlich auch "Meine Ziele". Aufgeführt in zwölf Stichpunkten. Niemand würde ihm bei den einzelnen Nennungen widersprechen, Begrifflichkeiten wie "weiterentwickeln", "ausbauen", "unterstützen", "verbessern" lassen den Eindruck eines "weiter so" aufkommen. Kein Wunder, will er doch in - wenn auch nur im übertragenen Sinne - große Fußstapfen treten. Nachdem der Peter alle Themen schon wunderbar besetzt hatte, fällt es halt verdammt schwer, ein neues Fass aufzumachen. Gewünscht hätte man sich zwischendrin aber gerne mal was ganz Konkretes wie "ich werde" oder wenigstens "ich werde versuchen". Wie sehen denn konkrete Maßnahmen aus, um die Transparenz im Rathaus oder die Angebote für Familien zu verbessern? Gibt es überhaupt eine "Gemeindemarke" Epfendorf? Der Peter war da in Pforzheim schlauer: Einführung der Brötchentaste innerhalb der ersten 100 Amtstage. Zack, das sitzt. OK, hier gibt's gar keine Parkuhren, zu blöd aber auch. Egal. Was finden wir noch? Zunächst steht der Kandidat prestigeträchtig vor dem Planungsschild im neu erschaffenen Gewerbegebiet Schroten. Die Farben auf dem Bild deutlich ausgeblichen, immerhin stören die Schatten im Gesicht nicht, die Fläche im Hintergrund vermittelt aber den Eindruck einer afrikanischen Savanne, gleich wird ein Gnu durchlaufen. Dazu der Slogan: "Dafür stehe ich: den Wirtschaftsstandort Epfendorf stärken." Äh ... ja ... Stuttgart ist ein Wirtschaftsstandort, Sindelfingen. Rottweil? Lassen wir grade noch durchgehen. Aber Epfendorf? Wirtschaftsstandort? Ohne den lokalen Honoratioren zu nahe treten zu wollen und bei absoluter Wertschätzung derer Einsatz und Aktivitäten sowie Schaffung und Erhalt örtlicher Arbeitsplätze: Epfen ist ein Dorf, aber kein Wirtschaftsstandort. Dazu gehört mehr als ein paar Gewerbebetriebe. Neben der Konzentration von Infrastruktur zum Beispiel Fühlungsvorteile und Nähe zu systemrelevanten Entscheidungsträgern. Aber gut, klingt halt schick, so ein "Wirtschaftsstandort".
Und dann hätten wir unten noch neun plakativ rollierende Aufnahmen an lokalen Örtlichkeiten, ebenfalls jeweils mit einem Slogan versehen. Fotografisch auch nicht herausragend, aber immer mit einem freundlich lächelnden Mark Prielipp, der hier bereits fest verwurzelt zu sein scheint. Auffällig vielleicht die Betonung der "idealen Freizeitangebote" und das Hervorheben der Zukunft unserer Kinder. Miteinander verknüpft stellt sich die Frage nach den idealen Freizeitangeboten für diese Kinder, die dann doch eher spärlich sind. Interessant auch das Ziel, den ökologischen Tourismus auszubauen. Wie kann man etwas ausbauen, das gar nicht existiert? Oder wie genau sehen die relevanten Übernachtungszahlen der Touristen aus? Andere Frage: was versteht der Bewerber unter guten Rahmenbedingungen für Bildung? In einer Gemeinde, die ihre Hauptschule verloren hat. Welche Bildungsangebote schweben ihm vor? Oder ist das mit dem Erhalt der Trichtinger Grundschule bereits abgedeckt? Insgesamt alles nette Appetitanreger, mehr Substanz wäre aber ganz nett.
Und man hätte sich natürlich noch ein Video gewünscht, wo Herr Prielipp in Zeitlupe durch die hiesigen Felder joggt oder zukünftigen Mitbürgern die Hand schüttelt. Man kann nicht alles haben. Zugute halten muss man ihm, dass er tatsächlich Themen anreißt. Als bislang einziger.

Bleibt noch die "Kontakt"-Seite. Kurz und knapp, die Pflichtfelder auf Name und Emailadresse beschränkt, eine Nachricht ist offenbar nicht erforderlich.

Und ein Blick auf die Formalien: responsive scheint mit kleinen Abstrichen zu funktionieren (Wordpress sei Dank), Impressum und Datenschutzerklärung sind vorhanden, darin wird verwiesen auf die Nutzung von Google Analytics und Piwik sowie SSL-Verschlüsselung. Alle drei Punkte tauchen allerdings nicht im Quelltext auf, was will uns das sagen? Außerdem erscheinen die Hinweise auf Piwik, SSL und Auskunft/Löschung/Sperrung doppelt, das wäre jetzt nicht nötig gewesen. Hat der Lieferant ein wenig geschlampt, liest aber eh keiner.

Fazit: Insgesamt erfüllt der Auftritt seinen Zweck und ist sehr sachlich gehalten, hätte inhaltlich ein wenig mehr in die Tiefe gehen können. Emotionale Elemente sind rar gesät, darauf scheint es der Kandidat aber auch nicht abgesehen zu haben. Auf jeden Fall besser als keine Webseite und vom Umfang her der Primus unter den Kandidaten. Demnächst steht Herr Prielipp ja vor jedermanns Haustür, da werden wir ihn mit konkreten Fragen behelligen können, sofern erforderlich.

Zu guter Letzt die Facebookseite: man kann sie leider nicht abonnieren, es sei denn, man wird Herrn Prielipps Freund. Hier wäre eine eigene Fanpage cleverer gewesen. Dafür veröffentlicht er kleine Beiträge über seine Aktivitäten, die mit der Kandidatur zu tun haben. Dass Bilder die Aufmerksamkeit fördern, hat er verstanden. Die intensive Wahlkampfzeit steht vor der Tür, da wird selbstredend noch mehr kommen. Wir sind gespannt.


Hubert Kogel
Wenn man seine Webseite aufruft, wird man - zumindest optisch - von seinem hochroten Gesicht erschlagen. So fällt er quasi mit dem Bildschirm ins Haus (oder wo immer man sich gerade aufhält). Man darf bezweifeln, dass Herr Kogel an solch massivem Bluthochdruck leidet, hier mangelt es offensichtlich an sauberem Farbabgleich. Ansonsten ein ehrliches Bild, das linke Ohr lugt etwas merkwürdig um die Ecke. Auch er steht zu seinen Falten, zu viele Glanzstellen zieren sein Gesicht. Der enge Beschnitt mag irritieren, liegt aber im Trend, nur die mittige Ausrichtung wirkt langweilig und könnte dem responsiven Design geschuldet sein. Aber genug des äußeren Scheins, wenden wir uns dem Inhalt zu:

Die "Startseite" enthält die direkte Ansprache ans Wahlvolk, dazu ein Link auf den Artikel im Schwabo sowie eine Art Wahlplakat, auch hier politisch korrekt mit Nennung aller Ortsteile. Er fordert zur Kommunikation auf (quasi ein Call-to-Action), wenn auch nur textlich und nicht mittels Eyecatcher (ja, diese ganzen Anglizismen ...). Darunter wie auf allen seinen Seiten ein Link zu seiner Facebookseite und ein Kontaktformular samt Schmalspur-Impressum. Kein Hinweis auf Google Analytics, da freut sich der vom Trackingwahn verfolgte Leser.

Gehen wir zu "Meine Erfahrung". Inhaltlich kurz gehalten, wer liest heute noch lange Texte. Wer's genauer wissen will, öffnet ein ausführliches PDF-Dokument. Er zählt Deutsch als Muttersprache zu einer seiner Zusatzqualifikationen und beherrscht MS Office sehr gut. Ansonsten sehr reichhaltig, um nicht zu sagen leicht verwirrend, Multitasking scheint ihm kein Fremdwort. Garantiert gut vernetzt, allerdings nicht im politischen Bereich. Kann er aber sicher auch, wie er meint. Schnell merkt man, dass Hubert Kogel kein Freund des Subjekts im Satzbau ist. Das zieht sich durch den ganzen Auftritt. Man kann das mögen oder nicht, zumindest fällt es auf und hebt ihn ab. Auf seiner beruflichen Homepage spricht er übrigens auch gerne in der dritten Person von sich (ja, eigentlich spricht er damit sein Unternehmen an, aber es klingt doch irgendwie witzig und versprüht einen gewissen naiven Charme). Aber lassen wir das und kommen zu

"Meine Ansichten". Auch hier hält sich Herr Kogel nicht mit großen Ausschmückungen auf. Geschickt bezieht er seinen potenziellen Vorgänger ein, um eine vermeintliche Schwäche in eine Stärke zu verwandeln, zeigt sich gläubig, aber flexibel und hält sich nicht für einen besseren Menschen. Außer im Beruf und als Bürgermeister. Wenn das keine Argumente sind!?

Nächster Punkt: "Meine Motivation". Die scheint rein privater Natur, Themenschwerpunkte zur Gemeinde glänzen durch Abwesenheit. Kurzer Text, dazu - wie auf fast allen Seiten - ein schwarz-weiß gehaltenes, in Desktopansicht zu kleines Bild, das eher an Trauer denn an Aufbruch erinnert. Ist vielleicht auch Geschmackssache. Zumindest unkonventionell.

Dann gäbe es da noch "Meine Familie". Ein paar private Worte, dazu ein Bild seiner Kinder. Er ist allein, aber nicht einsam. Hätte also jede Menge Zeit für so ein Bürgermeisteramt. Will er damit vielleicht sagen. Steht nur nicht so explizit da.

Und zu guter Letzt: "Meine Heimat". Wie bereits gewohnt, schön kurz gehalten, ganz im Stil von Social Media. Bei Instagram oder Snapchat liest ja sowieso keiner mehr was. Ein paar Worte verliert er aber doch. Lässt seine Tochter für ihn argumentieren. Und will nur hier Bürgermeister werden. Und nicht Oberbürgermeister in Leonberg (OK, das stand dann doch drei Menüpunkte weiter vorne).

Fazit: der etwas andere Kandidat. Vermeidet Ziele und Versprechen jeglicher Art und tritt aus persönlichen Gründen an. Rein optisch hätte man sich statt Minimalismus etwas mehr Farbe und Aufbruchstimmung gewünscht, er macht aber aus seinem Herzen keine Mördergrube und versucht auf der emotionalen Ebene zu punkten. Ob's klappt?

Und was spricht die Facebookpräsenz? Im Wesentlichen finden sich hier dieselben Inhalte wie auf der Webseite, neuerdings auch Infos zur Kandidatenvorstellung und der im Dialekt gehaltene Aufruf, zur Wahl zu gehen. Er reagiert schnell und konstruktiv auf Kommentare und der Wiesel teilt eifrig seine Beiträge. Hat bei Facebook einen eigenen Menüpunkt "Impressum" samt Telefonnummern. Und auch hier einen zu roten Kopf.


Soweit eine kleine Analyse. Die ist natürlich rein subjektiv und allein aus dem Blickwinkel, wie sich die Bewerber im Internet präsentieren, ohne Absicht irgendeiner Beeinflussung. Schlussfolgerungen kann und darf jeder für sich selbst ziehen. Internet wird ohnehin überbewertet. Meinen manche. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Und zum Glück ist es - dank der vier Bewerber - ja eine echte Wahl. Dafür schonmal allen Vieren herzlichen Dank!

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